Caspar David Friedrich (1774–1840) war der bedeutendste Landschaftsmaler der deutschen Frühromantik. Gebürtig in Greifswald, fand er auf der Insel Rügen seine prägendsten Bildmotive. Seine melancholisch-erhabenen Naturdarstellungen – insbesondere das weltberühmte Gemälde Kreidefelsen auf Rügen – machten die wilde Inselnatur zu einer zeitlosen Ikone der europäischen Kunstgeschichte.
Persönlichkeiten
Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus (1783–1854) war eine der prägendsten Persönlichkeiten in der Geschichte Rügens im 19. Jahrhundert. Als aufgeklärter und kunstsinniger Adliger hatte er die Vision, seine Heimat zu modernisieren und kulturell zu bereichern. Seine Reisen nach England und Italien inspirierten ihn zu städtebaulichen und landschaftsgestalterischen Projekten, die das Gesicht der Insel bis heute prägen.
Klaus Störtebeker (um 1360–1401) war der berüchtigtste Anführer der Vitalienbrüder und Likedeeler im spätmittelalterlichen Ostseeraum. Als Kaperfahrer bekämpfte er die Vormacht der Hanse, entwickelte sich zur legendären Symbolfigur für soziale Gerechtigkeit („Gottes Freund, aller Welt Feind“) und prägt bis heute als Identifikationsfigur die Kulturgeschichte der Insel Rügen.
Neuste Lexikon-Einträge
Die Schmale Heide ist eine rund 9,5 Kilometer lange und etwa zwei Kilometer breite Nehrung auf Rügen. Als nacheiszeitliche Landbrücke verbindet sie die Halbinsel Jasmund mit der Granitz. Sie trennt die offene Ostsee (Prorer Wiek) vom Kleinen Jasmunder Bodden und beherbergt geschützte Dünen-, Heide- und Küstenwaldlandschaften.
Caspar David Friedrich (1774–1840) war der bedeutendste Landschaftsmaler der deutschen Frühromantik. Gebürtig in Greifswald, fand er auf der Insel Rügen seine prägendsten Bildmotive. Seine melancholisch-erhabenen Naturdarstellungen – insbesondere das weltberühmte Gemälde Kreidefelsen auf Rügen – machten die wilde Inselnatur zu einer zeitlosen Ikone der europäischen Kunstgeschichte.
Die Großsteingräber bei Lancken-Granitz bilden mit sieben erhaltenen Megalithanlagen die größte und am besten erhaltene Konzentration neolithischer Grabbauten auf Rügen. Errichtet vor rund 5.000 Jahren durch frühe Ackerbauern der Trichterbecherkultur, dienten die monumentalen Findlingskonstruktionen als kollektive Bestattungsplätze und rituelle Kultstätten für Generationen.