Die Zickerschen Berge (auch Zickersche Alpen genannt) sind ein bis zu 66 Meter hohes, hügeliges Endmoränengebiet auf der Halbinsel Mönchgut im Südosten Rügens. Die weitgehend baumlose Trockenrasenlandschaft gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen und bietet spektakuläre Panoramaausblicke über den Greifswalder Bodden, die Hagensche Wiek und die offene Ostsee.
Einträge
Der Rügen-Markt in Thiessow auf der Halbinsel Mönchgut ist ein besonderer Bauern- und Erlebnismarkt, der von Mai bis Oktober stattfindet. Er hat sich dem Motto "regional, original, saisonal" verschrieben und bietet eine Plattform für Erzeuger, Handwerker und Künstler direkt von der Insel und aus der unmittelbaren Umgebung. Hier können Besucher die authentischen Produkte und die kulinarische Vielfalt Rügens entdecken und direkt mit den Herstellern ins Gespräch kommen.
Schloss Spyker, im Nordosten der Insel in der Gemeinde Glowe gelegen, ist das älteste erhaltene Profanbauwerk (weltliches Gebäude) auf Rügen. Der ursprüngliche Bau geht auf das 14. Jahrhundert zurück, sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss jedoch nach dem Dreißigjährigen Krieg, als Rügen an Schweden fiel. Der schwedische Feldmarschall Carl Gustav von Wrangel ließ es in den Jahren um 1650 zu einem Renaissanceschloss umbauen.
Die Sassnitzer Hafenfesttage sind eines der größten und beliebtesten Volksfeste auf der Insel Rügen und ziehen jedes Jahr im Juli tausende Einheimische und Touristen an. Über ein ganzes Wochenende verwandelt sich der Stadthafen von Sassnitz in eine bunte Festmeile mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Das Fest feiert die maritime Tradition der Stadt und ihre enge Verbindung zur Seefahrt und Fischerei.
Das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker auf der Halbinsel Mönchgut ist eines der ältesten und am besten erhaltenen historischen Wohngebäude auf der Insel Rügen. Es wurde 1720 erbaut und diente, wie der Name schon sagt, als Wohnsitz für die Witwen der örtlichen Pastoren. Das malerische, reetgedeckte Fachwerkhaus ist ein eindrucksvolles Zeugnis der ländlichen Bau- und Lebensweise des 18. Jahrhunderts.
Lauterbach ist der traditionsreiche Hafen- und Ortsteil der Residenzstadt Putbus im Südosten Rügens. Gelegen am Greifswalder Bodden, gilt der 1816 von Fürst Malte zu Putbus gegründete Ort als ältestes Seebad Rügens. Heute besticht Lauterbach durch seinen maritimen Charakter, moderne Marina-Anlagen, historische Pfahlbauten und die Verbindung zur Naturschutzinsel Vilm.
Die Wissower Klinken waren einst eine der markantesten und berühmtesten Kreideformationen an der Jasmunder Küste, östlich von Sassnitz. Sie bestanden aus zwei beeindruckenden Hauptzinnen, die wie filigrane Spitzen aus der Steilküste ragten und ein beliebtes Postkartenmotiv darstellten. Lange Zeit galten sie als das direkte Vorbild für Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen".
Das Vilmschwimmen ist eine traditionsreiche und beliebte Breitensportveranstaltung, die jährlich im Sommer stattfindet. Dabei durchqueren hunderte von Schwimmern die Strecke von der kleinen Insel Vilm bis zum Strand des nahegelegenen Ortes Lauterbach im Putbusser Ortsteil. Die Distanz beträgt etwa 2.500 Meter und führt durch das offene Wasser des Greifswalder Boddens.
Das Fischbrötchen ist der kulinarische Klassiker und der wohl beliebteste Imbiss an der gesamten Ostseeküste und somit auch auf Rügen. Es verkörpert wie kaum ein anderes Gericht die maritime Lebensart der Region. Ein authentisches Fischbrötchen besteht aus einem frischen, knusprigen Brötchen, das je nach Geschmack mit verschiedenen Fischsorten belegt und oft mit Zwiebeln, Salat und einer Remouladensoße verfeinert wird.
Ummanz ist die westliche, kleinere Schwesterinsel von Rügen und durch eine nur 250 Meter lange Brücke bei Waase mit Rügen verbunden. Die Insel ist ein Ort der Stille und der unberührten Natur, weit abseits der großen Touristenströme. Die Landschaft ist flach, weit und geprägt von Wiesen, Feldern und einer zerklüfteten Boddenküste. Ummanz ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und ein Paradies für Naturliebhaber, Radfahrer und Ruhesuchende.
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Die Schmale Heide ist eine rund 9,5 Kilometer lange und etwa zwei Kilometer breite Nehrung auf Rügen. Als nacheiszeitliche Landbrücke verbindet sie die Halbinsel Jasmund mit der Granitz. Sie trennt die offene Ostsee (Prorer Wiek) vom Kleinen Jasmunder Bodden und beherbergt geschützte Dünen-, Heide- und Küstenwaldlandschaften.
Caspar David Friedrich (1774–1840) war der bedeutendste Landschaftsmaler der deutschen Frühromantik. Gebürtig in Greifswald, fand er auf der Insel Rügen seine prägendsten Bildmotive. Seine melancholisch-erhabenen Naturdarstellungen – insbesondere das weltberühmte Gemälde Kreidefelsen auf Rügen – machten die wilde Inselnatur zu einer zeitlosen Ikone der europäischen Kunstgeschichte.
Die Großsteingräber bei Lancken-Granitz bilden mit sieben erhaltenen Megalithanlagen die größte und am besten erhaltene Konzentration neolithischer Grabbauten auf Rügen. Errichtet vor rund 5.000 Jahren durch frühe Ackerbauern der Trichterbecherkultur, dienten die monumentalen Findlingskonstruktionen als kollektive Bestattungsplätze und rituelle Kultstätten für Generationen.